Unser Team

Im Netzwerk der Down-Syndrom Beratungsstelle arbeiten eine Heilpraktikerin, eine Physiotherapeutin,eine Logopädin, eine Osteopathin und ein Arzt. Wir helfen bei der Diagnosebewältigung, in Krisen- oder Überlastungssituationen, in Erziehungs- und Entwicklungsfragen. Wir begleiten und behandeln Familien, bis es ihnen wieder besser geht. Unser Team kommuniziert eng, so können wir Sie fachübergreifend beraten.


Diagnosebewältigung

Es gibt keine Patentrezepte und es gibt auch keinen festen oder allgemein gültigen Weg. Jeder findet seinen  Weg, der so individuell ist, wie jeder Mensch. Wir unterstützen und begleiten Sie dabei, Ihren persönlichen Weg zu finden. Und es gibt auch keine vorgeschriebene  Zeit wie lang das dauern kann, soll oder darf. Es ist vielmehr ein Prozess, der sich entfaltet.

Diagnose Down-Syndrom

Diagnosevermittlung, Hilfestellung im Prozess, die richtige Worte. Broschüre (Ausgabe 09-18)


Entwicklungsblockaden

Entwicklungsblockaden bringen Unzufriedenheit bei Kindern und Eltern mit sich. Nicht immer macht es Sinn, noch eine Therapie zu beginnen oder Therapiemaßnahmen zu intensivieren. Mit unseren angeschlossenen Therapeuten und Ihren Therapeuten können wir mit Ihnen gemeinsam nach einer Lösung suchen. Denn in erster Linie ist Ihr Kind ein Kind, und niemand hat es verdient seine Kindheit nur mit Therapien zu verbringen. Die Frage welcher Mensch oder welches Kind überhaupt optimal gefördert wird, stellt sich unsere Leistungsgesellschaft viel zu selten.

Vermeidungsstrategien 

Auch Menschen mit Down-Syndrom können Vermeidungsstrategien entwicklen. Dieser Prozess beginnt manchmal schon im Kleinkindalter und Sie haben hierfür ein bemerkenswertes Tallent. Dabei verwenden sie dann mehr Energie für die Vermeidung von Handlungen als für deren Duchführung. 

Typische "Sypmtome" sind:

Sie bitten Ihr Kind ein Bild zu malen, es gibt Ihnen den Stift in Hand. Oder es nimmt  Ihre Hand und führt diese über das Blatt.

Sie bitte Ihr Kind die Schuhe anzuziehen, es fällt Ihnen um den Hals und beginnt zu schmusen.

Sie bitten Ihr Kind sich etwas zu beeilen, es sieht Sie an als wenn es Sie nicht verstanden hätte. Liebevoll wiederholen Sie Ihr Bitte. Ihr Kind lächelt Sie darauf hin an und wendet sich dann von Ihnen ab. 

Sie holen Ihr Kind von Freunden ab, an der Türe gibt Ihnen Ihr Kind seine Tasche, das Handy uns sonst noch was. 

Wenn Sie Ihr Kind hier nicht möglichst frühzeitig unterstützen, damit sich diese Angewohnheiten nicht etablieren, so wird es mit jedem Jahr wo Sie "zugeschaut" haben schwieriger.  Letzlich blockieren Vermeidungsstrategien die Entwicklung der Selbständigkeit. Und es kann dazu führen, dass Ihr Kind von Außenstehenden komplett unterschätzt werden.  

Wir helfen Ihnen mit Krisengesprächen, Coachings und Spieltherapie und wir helfen Ihnendabei  Vermeidungsstrategien frühzeitig zu erkennen.

 


Sitzblockaden

Eltern berichten uns immer wieder von "Sitzblockaden" Ihrer Kinder. Dieser passive Widerstand kann anstrengend sein. Wir beschäftigen uns  mit der Frage wie solche Blockaden generell vermieden werden. Und warum es dazu kommt. Als Eltern und Familie haben wir Pläne: Einkaufen, Fortgehen, Freunde und Verwandte besuchen. Menschen mit Down-Syndrom sind nicht immer so belastbar wie der Rest der Familie. Besonders Kleinkindern macht Reizüberflutung anfangs noch zu schaffen. Zu laut, zu viele Menschen, zu lang. Wir analysieren mit Ihnen die Situationen, bei denen es zu Blockaden kommt und entwickeln Lösungsansätze, um diese zu minimieren. Denn passiver Widerstand hat seinen Grund und der sollte ergründet werden. Manchmal ist es bei Kindern, die eine Kommunikationsvariante.

Kontakt

Anita Kinle

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49911-720566 


Eltern "Burn Out"

Viele Monate oder Jahre der Belastung können Eltern an die körperlichen und mentalen Grenzen ihrer Kräfte bringen. Auch chronische Erkrankungen können sich aus so einer Belastung entwickeln. Bei uns dürfen Sie sich fallen lassen und viel Verständnis und absolute Offenheit erwarten. Darüberhinaus bestehen bei uns psychologische und naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten.


Kommunikationstraining und Elterncoaching

Kinder - auch Kinder mit Down-Syndrom - benötigen für Ihre Entwicklung ganz viel Sicherheit und Geborgenheit. Grenzen geben Ihrem Kind diese Sicherheit und schaffen eine Basis für Zuverlässigkeit und Zufriedenheit. Manchmal liegt es an den Formulierungen warum Kinder unsere Wünsche nicht verstehen, manchmal macht es auch wenig Sinn Alternativen zu lassen, wenn feste Termine bestehen. Wir bewerten nicht Ihren Umgang mit Ihrem Kind. Wir spiegeln diesen wider und geben Ihnen alternative Problemlösungsstrategien an die Hand.


Geschwisterkonflikte

Geschwisterkonflikte sind so alt wie die Geschichte der Menschheit. Offene Kommunikation in der Familie und klar verteilte Aufgaben und Zuständigkeiten können der erste Schritt sein bestehende Mißverständnisse auszuräumen. Ein Familiengespräch und ein fortgeführter Dialog innerhalb Ihrer Familie kann helfen Klarheiten zu schaffen. Wir helfen Ihnen gerne dabei.


Chronischen Erkrankungen

Sollte Ihr Kind neben dem Down-Syndrom von einer chronischen Erkrankung betroffen sein oder andere gesundheitliche oder psychische Belastungen haben, so verstehen wir uns als Ergänzung zu Ihren begleitenden Ärzten. Wir wenden Naturheilverfahren an, die auf etwaige schulmedizinische Therapien Ihres Kindes abgestimmt werden. Unser Prinzip ist das "so wohl als auch" und nicht das "entweder oder". Denn es gibt Situationen, in denen sollten Sie Ihren Kinderarzt konsultieren und es gibt Entwicklungen, bei denen die Naturheilkunde die Lebensqualtität verbessern kann. Das ist unsere feste Überzeugung.


Fachbuch

"In Bewegung bringen" ist am 21. März 2016 erschienen. Ein Fachbuch welches die medizinischen, gruppendynamischen, psychologischen und gesellschaftlichen Erfahrungen des Laufclub 21 und der Down-Syndrom Beratungsstelle strukturiert weitergibt.

Teil I: Veränderung durch Bewegung, Down-Syndrom und Ausdauersport: zwei erfolgreich verknüpfte Lebensbereiche, Teil II: Das Down-Syndrom und sein "Plus" für die Gesellschaft, Teil III: Sportler im Laufclub 21 und Ihre sportlichen und persönlichen Erungenschaften durch den Sport werden vorgestellt, eine Bildreportage von Norbert Wilhelmi


Finanzierung

Die Beratungen und Behandlungen  erfolgen nicht grundsätzlich kostenlos. Im Eingang der Praxis hängt ein Spendenbriefkasten in den die Besucher eine freiwillige Spende im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten legen können. Privat versicherte Patientinen oder Patienten mit Zusatzversicherungen erhalten eine Rechnung. 

Wir behandeln und begleiten auch  Familien,  die sich sonst keine naturheilkundliche Begleitung leisten könnten. Im Bedarfsfalle steht die Fürther Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht danach zu fragen.

Laufclub 21 | Eichenstraße 61 | D-90768 Fürth
Telefon: 0911 / 72 05 66
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!